Das Programm ist von 2015 bis 2025 das einzige Förderprogramm für stationäre Kälte in der Schweiz. Es unterstützte 1’797 Projekte beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel und Kälteanlagen. Bis 2030 erzielt es Emissionsverminderungen von rund 307’600 Tonnen CO₂e; 145’570 Tonnen davon sind vom Bundesamt für Umwelt bescheinigt. Die Kosten betragen 174 Franken pro Tonne CO₂e inklusive Transaktionskosten. Alle drei Module übertrafen ihre Planwerte.
Grundlage dieser Zahlen ist der Massstab von CO₂-Gesetz und CO₂-Verordnung. Es gilt das Prinzip der ergebnisbasierten Finanzierung: An die Kompensationspflicht angerechnet wird nur die nachgewiesene Wirkung. Jede Emissionsverminderung muss zusätzlich sein, wird nach einer festgelegten Methode erhoben, von einer unabhängigen Stelle geprüft und erst danach vom Bundesamt für Umwelt bescheinigt.
Der Bericht kommt zum Schluss, dass das Programm den Umstieg auf natürliche Kältemittel beschleunigt, nicht ausgelöst hat. Das Kleingewerbe wurde von der Investitionsförderung kaum erreicht; Zugang fand erst das Modul «Kältemittelwechsel» über die Kältefachfirmen. Sechs Empfehlungen für künftige Programme schliessen den Bericht ab.
Wenn ein Förderprogramm der Stiftung KliK für neue Projekte schliesst, wird Bilanz gezogen. Weitere Berichte folgen, sobald Programme ihre Förderphase abschliessen.
Bilanzbericht, Zusammenfassung und Kurzfassung stehen als PDF zur Verfügung.
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